Prüfungen

Unser Konzept für das sicher Bestehen:

THEORIE:
Voraussetzung für die Anmeldung zur Theorieprüfung sind die Teilnahme an allen erforderlichen Theoriethemen und zwei Vortests, die Du bei uns im Büro mit max. 7 Fehlerpunkten bestehen musst, damit Du und wir sehen, dass es auch sicher klappt.
So erhältst Du von uns eine „Ausbildungsbescheinigung“ und wir können gemeinsam einen Termin für Deine theoretische Prüfung buchen.
Bitte berücksichtige in Deiner Planung, dass die Prüfung rechtzeitig angemeldet wird, da zwischen Anmeldung und Termin ein Zeitraum von bis zu 14 Tagen liegen kann.
Lehrmaterial zur Prüfungsvorbereitung kannst Du im Büro erwerben.

PRAXIS:
Ähnlich wie beim Vortest für die Theorieprüfung, überzeugen wir uns vor der praktischen Prüfung anhand einer Simulationsfahrt, die von einem 2.Fahrlehrer begleitet wird, von Deiner Prüfungsreife. Kosten pro Simulationsfahrt: € 30,- (zzgl. Kosten für eine Übungsfahrt).

 

Grundfahraufgaben Klasse B

Es müssen mindestens 3 Übungen in der Prüfung gefahren werden. Die Gefahrbremsung ist seit dem 19.01.2013 Pflicht. Die Auswahl der restlich zu fahrenden Aufgaben trifft der Prüfer.

  • Einfahren in eine Parklücke vorwärts oder rückwärts (Queraufstellung)
  • Rückwärtsfahren in eine Parklücke (Längsaufstellung)
  • Rückwärtsfahren nach rechts in eine Kreuzung, Einmündung oder Einfahrt
  • Umkehren (selbständiges auswählen einer geeigneten Stelle um umzudrehen)
  • Gefahrbremsung (Vollbremsung aus 30 km/h)

Grundfahraufgabe Klasse BE

  • Rückwärtsfahren um eine Ecke nach links (Bordstein)

Sonderfahrten (Pflichtstunden)

Mit den Sonderfahrten wird begonnen, wenn die Grundausbildung beendet ist. 

Klasse B:

  • 5 x Bundes- oder Landstraße (Überland; davon eine Fahrt mit mindestens zwei Stunden zu je 45 Minuten)
  • 4 x Autobahn (davon eine Fahrt mit mindestens zwei Stunden zu je 45 Minuten)
  • 3 x Dämmerung oder Dunkelheit (je zur hälfte innerorts und außerorts)

Erweiterung Klasse B auf BE:

  • 3 x Bundes- oder Landstraße (Überland; davon eine Fahrt mit mindestens zwei Stunden zu je 45 Minuten)
  • 1 x Autobahn
  • 1 x Dämmerung oder Dunkelheit (je zur hälfte innerorts und außerorts)

Prüfungsdauer

Die Dauer der praktischen Prüfung:

  • 45 Minuten: Klasse B und BE

Prüfungsrichtlinie

Der Bewerber hat nachzuweisen, dass er über die zur sicheren Führung eines Kraftfahrzeuges im Verkehr erforderlichen technischen und über ausreichend Kenntnisse einer umweltbewussten und energiesparenden Fahrweise verfügt sowie zu ihrer praktischen Anwendung fähig ist.

Die Prüfung findet grundsätzlich innerorts und außerorts statt. Autobahn oder Kraftfahrstraßen sind nach Möglichkeit auch zu befahren (außer Klasse AM).

Wann geht`s zur praktischen Prüfung?

Das entscheidet der Fahrlehrer mit dir gemeinsam. Frühstens jedoch 1 Monat vor erreichen des Mindestalters. Der Fahrlehrer muß davon überzeugt sein, dass du den Ansprüchen einer Prüfungsfahrt gewachsen bist und die Lernziele der Fahrschüler-Ausbildungsordnung (FahrschAusbO) erreicht wurden.
Die Anmeldung übernimmt dein Fahrlehrer. Der Termin und der Treffpunkt zur Abfahrt der Prüfungsfahrt wird dir rechtzeitig mitgeteilt.

Prüfungsprotokoll

Sollte an deiner praktischen Prüfung etwas schiefgegangen sein, dann bekommst du vom Prüfer ein Protokoll ausgehändigt. Nachfolgend die Inhalte dieses Protokolls:

Sehr geehrte Bewerberin, sehr geehrter Bewerber,
Sie haben die praktische Prüfung leider nicht bestanden. Bei der Bewertung der Fehler konnte auch die Berücksichtigung Ihrer guten Leistungen keinen ausreichenden Ausgleich Schaffen. Die nachstehend aufgeführten wesentlichen Fehler wollen wir Ihnen zur Kenntnis geben:

  • Nichtbeachten von Rot oder Zeichen der Polizei
  • Grobe Missachtung der Vorfahrts- bzw. Vorrangregelung
  • Mangelnde Verkehrsbeobachtung beim Fahrstreifenwechsel
  • Endgültiges Einordnen zum Linksabbiegen auf Gegenfahrbahn
  • Fehlerhaftes oder unterlassenes Einordnen
  • Gefährdung oder Schädigung
  • Fehlende Reaktion bei Kindern, Hilfsbedürftigen und älteren Menschen
  • Nichtbeachten von Verkehrszeichen
  • Mangelhafte Verkehrsbeobachtung – Anfahren – Aus- bzw.
    Einscheren – Abbiegen – Rückwärtsfahren
  • Nichtangepasste Fahrgeschwindigkeit: – Autobahn – über Land – Stadt
  • Fehlerhaftes Abstandhalten
  • Unterlassene Bremsbereitschaft
  • Nichteinhalten des Rechtsfahrgebots / des Fahrstreifens
  • Fehlerhaftes Abbiegen
  • Langes Zögern an Kreuzungen und Einmündungen
  • Fehlverhalten bei Verkehrsstockungen
  • Fehlerhafte oder unterlassene Benutzung des Blinkers vor Fahrstreifenwechsel/Abbiegen/Ausscheren/Wieder-
    einordnen/Anfahren
  • Fehler beim Überholen Überholt werden
  • Fehler bei der Fahrzeugbedienung
  • Fehler bei den Grundfahraufgaben
  • Fehler bei der Abfahrtkontrolle, Handfertigkeiten
  • Fehler beim Verbinden und Trennen von Fahrzeugen

Tipps zur Prüfung

Nimm dir am Prüfungstag frei. Plane genügend Zeit ein um pünktlich zur Prüfung zu erscheinen. Nimm keine Beruhigungsmittel oder ähnliches. Stell dir die Prüfung wie eine ganz gewöhnliche normale Fahrstunde vor. Mit dem einzigen Unterschied, dass der Prüfer die Fahrtstrecke angibt. Die ersten Minuten sind die schwierigsten. Mach keine Hektik schon vor der eigentlichen Fahrt. Bleib ganz ruhig. Das macht zudem auch einen guten Eindruck.

Vor der Prüfung bespricht der Prüfer mit dir den Prüfungsablauf. Während der Prüfung kann es sein, dass der Prüfer dir Hilfestellungen gibt. Sieh dies auch so und denk bitte nicht, dass der Prüfer dir eine Falle stellen möchte. Wenn du während der Prüfungsfahrt eine Anweisung des Prüfers nicht genau verstanden hast, dann frag gern nach.

Konzentrier dich und fahren genau so, wie es dir dein Fahrlehrer beigebracht hat. Du musst am Prüfungstag nicht anders wie sonst fahren. Erzähl nicht überall herum, dass du Prüfung habst. Du hast dann nämlich zusätzlich noch den Erwartungsdruck von den anderen, den du mit dir „herumschleppst“. Hören bitte nicht auf Personen, die schlechtes über einen Prüfer erzählen. Das entspricht nämlich mit Sicherheit nicht der Wahrheit. Diese Personen sind meist durchgefallen an einer Prüfung und suchen nun die Schuld beim Prüfer, obwohl es besser wäre die Schuld bei sich selbst zu suchen.

Der Prüfer erwartet keinen „Profi“ hinter dem Steuer. Er kennt diese Situation und berücksichtigt diese auch. Wir werden vor deiner Prüfung mit dir eine Prüfungssimulation fahren um dich bestmöglichst vorzubereiten.

Viel Spaß beim Projekt Führerschein – wir schaffen das schon zusammen!